Frankens schillernde Winterwelt: die schönsten Weihnachtsmärkte 2026

Frankens schillernde Winterwelt: die schönsten Weihnachtsmärkte 2026

Auf einmal ist es kalt geworden. Der regnerische November ist dem Dezember gewichen. Geschneit hat es nicht. Von Weitem riecht man schon den Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln, hört das Stimmengewirr, die Blaskapelle, irgendwo ein Lachen. Dann biegt man um die Ecke und da ist er: der Markt, in warmes Licht getaucht. Für ein paar Stunden ist die Welt draußen genau richtig groß.

Wer bei uns in der WolkenGuckerei zu Gast ist, hat gleich mehrere solcher Abende in Reichweite. Franken ist im Winter dicht mit Weihnachtsmärkten gesät, von den ganz großen bis zu den kleinen, die man erst entdecken muss. Wir haben euch die Termine für 2026 zusammengetragen, mit allem, was ihr wissen müsst, um den richtigen für eure Tage auszusuchen.

Nürnberg: der Markt, an dem alles gemessen wird

Der Nürnberger Christkindlesmarkt: Buden an Buden auf dem Hauptmarkt, mitten in der Altstadt, so dicht und so belebt, dass man beim ersten Mal einfach stehen bleibt und schaut. 2026 öffnet er vom 27. November bis 24. Dezember, täglich von 10 bis 21 Uhr, am Heiligabend nur bis 14 Uhr. Die Eröffnung am 27. November ab 17:30 Uhr hat etwas Feierliches, mit Musik und einem Platz, der sich Stück für Stück füllt.

Zwei Stände lohnen sich besonders, wenn man genau hinschaut. Am Markt der Partnerstädte verkaufen rund 20 Händler Waren aus Nürnbergs Partnerstädten, direkt von dort angereist: schottischer Whisky aus Glasgow, kubanischer Rum aus Havanna, griechischer Honig aus Kavala. Und an nur noch vier Buden gibt es Zwetschgenmännle zu kaufen, kleine Figuren, die komplett aus getrockneten Pflaumen und Draht gebaut werden, eine Handwerkskunst, die es so nur hier gibt. Wer es lieber ruhiger mag und trotzdem die Kulisse will, kommt an einem Vormittag unter der Woche. Dann hat man die Gassen fast für sich.

Erlangen: drei Märkte, ein Abend

Erlangen macht es einem 2026 besonders leicht, denn hier muss man sich nicht entscheiden. Zwischen dem 23. November und dem 24. Dezember laufen gleich drei Märkte parallel, alle in Gehweite zueinander:

Altstädter Weihnachtsmarkt am Altstädter Kirchenplatz, 23. November bis 24. Dezember

Erlanger Waldweihnacht am Schlossplatz, 23. November bis 24. Dezember

Historischer Weihnachtsmarkt am Neustädter Kirchenplatz, 23. November bis 23. Dezember

Man startet an einem Kirchenplatz, hört schon die nächste Musik von Weitem und zehn Minuten später steht man auf dem nächsten Markt. Ein einziger Abend, drei völlig unterschiedliche Stimmungen. Am Schlossplatz wird es dabei besonders ungewöhnlich: Um dem Namen Ehre zu machen, wird der ganze Platz mit echten Tannen bestückt und der Boden mit Hackschnitzeln bedeckt, sodass man tatsächlich wie durch einen kleinen Winterwald läuft statt über Pflastersteine.

Fürth: laut, bunt und mittendrin

Auf der Fürther Freiheit wird es 2026 vom 26. November bis 23. Dezember laut und bunt, täglich von 10 bis 21 Uhr. Fast 40 Stände drängen sich hier, dazu Chöre und Musikgruppen, die den Platz immer wieder neu füllen. Direkt daneben entführt ein Mittelaltermarkt in eine ganz andere Zeit: Handwerker schnitzen, schmieden und drechseln live vor Ort, Feuerkünstler treten abends auf und statt Glühwein gibt es dort heißen Met. Deutlich weniger Gedränge als anderswo, fast familiär. Wer es kleiner und familiärer will, findet vom 4. bis 13. Dezember den Altstadtweihnachtsmarkt, deutlich überschaubarer, mit mehr Platz für Kinderwagen und schnaufende Hunde.

Bad Windsheim: Fachwerk, wie gemalt

Ganz in der Nähe, nur 20 Minuten von der WolkenGuckerei entfernt, braucht dieser Markt keine Größe, um zu wirken, er hat die Kulisse schon mitgebracht. In der historischen Altstadt von Bad Windsheim öffnet der Reichsstädtische Weihnachtsmarkt vom 27. November bis 20. Dezember 2026. Enge Gassen, schiefe Fachwerkgiebel, dazwischen ein paar Stände: Das reicht hier völlig, um den Abend besonders zu machen. Wer noch tiefer eintauchen will, geht ins nahe Freilandmuseum: An den ersten Adventswochenenden öffnen dort die alten Bauernhäuser ihre Stuben, beheizt und dekoriert, man wandert von Haus zu Haus, isst Kartoffelkiachla und trinkt Glühwein zwischen echten historischen Möbeln statt zwischen Marktbuden.

Würzburg: Markt vor der schönsten Fassade Frankens

Wer einmal vor dem Falkenhaus in Würzburg gestanden hat, weiß, warum sich die Fahrt lohnt. Vom 27. November bis 23. Dezember 2026 stehen die Stände genau davor und auf dem Marktplatz, montags bis samstags von 10 bis 20:30 Uhr, sonntags ab 11 Uhr. Wer tiefer ins Kunsthandwerk eintauchen will, geht zusätzlich in den Künstlerweihnachtsmarkt im Rathaus-Innenhof, eine ruhige Insel abseits vom Trubel. Hungrig wird man am besten am Bratwurststand mitten auf dem Markt: Dort gibt es die "Geknickte", die Würzburger Bratwurst, die traditionell einmal geknickt ins Brötchen kommt, an diesem Stand seit den 1970er Jahren. Etwas mehr Fahrzeit als nach Nürnberg, aber eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst.

Bamberg: Weihnachten im Weltkulturerbe

Bambergs Altstadt ist selbst schon ein Grund zu kommen und mit Lichterketten wird sie noch einmal schöner. Vom 24. November bis 23. Dezember 2026 zieht sich der Weihnachtsmarkt vom Maximiliansplatz über den Grünen Markt bis zum Obstmarkt, quer durch die Stadt, freier Eintritt inklusive. Ein Spaziergang, bei dem man an jeder Ecke wieder etwas anderes entdeckt.

Rothenburg ob der Tauber: wie aus einer anderen Zeit

Die Stadt geht auf das Jahr 1142 zurück, als König Konrad III. auf einem Bergsporn über der Tauber die "Rote Burg" errichten ließ, aus der die spätere Stadt hervorging. Die mittelalterliche Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert steht bis heute vollständig, auf rund 2,5 Kilometern kann man ihren Wehrgang begehen. 1945 wurde etwa 40 Prozent der Altstadt bei einem Luftangriff zerstört, seither aber originalgetreu wieder aufgebaut, weshalb Rothenburg heute als eines der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder Deutschlands gilt.

In dieser Kulisse läuft der Reiterlesmarkt 2026 vom 20. November bis 23. Dezember, mit rund 60 Ständen zwischen Marktplatz, Grünem Markt und Kirchplatz, jeden Abend mit Blasmusik. Seinen Namen trägt der Markt seit über 500 Jahren nach dem "Reiterle", einer Figur, die traditionell hoch zu Ross über den Marktplatz reitet und die Eröffnung einläutet, ein Brauch, der seit dem 15. Jahrhundert gepflegt wird. Nur am Totensonntag, dem 22. November, bleibt es hier still, der Markt hat dann geschlossen.

Ansbach: klein, aber genau richtig

Nicht jeder Abend muss laut sein. Rund um St. Johannis und das Rathaus öffnet der Ansbacher Weihnachtsmarkt vom 26. November bis 23. Dezember 2026, deutlich kleiner als Nürnberg oder Würzburg, dafür ganz ohne Gedränge. Am Stadthaus steht traditionell ein Baum mit Christbaumkugeln aus Ansbacher Produktion, unzerbrechlich und feuerfest, eine Erfindung der örtlichen Firma Bellmann aus dem Jahr 1960, die bis heute an diesem einen Baum hängt. Ein guter Markt für alle, die mit Kindern unterwegs sind oder einfach einen ruhigen Abend suchen, an dem man sich Zeit lassen kann.

„Wir hatten einen wunderbaren Aufenthalt hier! Die Wohnung ist unglaublich schön eingerichtet und bietet alles, was man sich wünschen kann... Die Lage mitten im Grünen und gleichzeitig die Nähe zu Nürnberg für Städtetrips waren für uns auch perfekt."

Aus aller Welt für die Winterhighlights Frankens

Man unterschätzt leicht, wie weit die Leute für diese Märkte anreisen. Wir hatten schon Gäste aus Dubai und aus Florida bei uns, die extra für ein paar Tage zwischen Nürnberg, Rothenburg und Würzburg gekommen sind. Die WolkenGuckerei ist dafür ein guter Ausgangspunkt: Nach einem langen Markttag geht es bei uns direkt in die Sauna oder in den Whirlpool, bevor man am nächsten Morgen zum nächsten Markt aufbricht.

Unser Tipp für euren Besuch

Startet am besten früh am Nachmittag, dann ist es noch hell für den ersten Rundgang und wenn die Dämmerung kommt und die Lichter angehen, seid ihr schon mittendrin, statt erst noch anzukommen. Nürnberg und Erlangen lassen sich an einem Wochenende gut kombinieren, wenn ihr bei uns übernachtet: kurze Wege hin, kein Stress mit der Heimfahrt danach und am nächsten Morgen schlaft ihr einfach aus. Macht daraus ein echtes Event, ein Muss für den Winter: Bleibt gleich eine Woche bei uns und genießt jeden Tag ein anderes Highlight Frankens, statt jeden Abend eine lange Heimfahrt vor sich zu haben.

Viele Märkte haben bis zum 23. Dezember geöffnet. Wer danach nicht gleich nach Hause will, bleibt einfach: vom letzten Glühwein zurück ins Haus, raus in den warmen Whirlpool und vor euch liegen ein paar freie Tage. Wie das bei uns über die Feiertage aussieht, zeigt unsere Seite Weihnachten und Silvester im Ferienhaus mit Sauna: das ganze Haus für bis zu sechs Personen, vom 20. Dezember bis zum 3. Januar.

Termine und Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern, ein Blick auf die Seite des jeweiligen Marktes kurz vor der Fahrt lohnt sich immer.

Häufige Fragen zu den Weihnachtsmärkten in Franken

Geschrieben von Sarah Sarah hat gemeinsam mit Manuel aus Oma Hildes Häuschen die WolkenGuckerei gemacht: einen Ort, der sich anfühlt wie das Schaukeln in den Wolken, leicht, unbeschwert, voller LieblingsMomente. Beide sind GenussMenschen, für die Sauna und Whirlpool kein Luxus, sondern ein absolutes Muss sind, am liebsten mit einem Glas fränkischem Wein in der Hand. Genauso wichtig ist ihnen Komfort: Der Aufenthalt in der WolkenGuckerei soll sich anfühlen wie zuhause, nur schöner und vom Feinsten. Hier auf dem Blog schreibt Sarah darüber, was diesen Ort besonders macht, und über all die kleinen Momente, die aus einem Aufenthalt eine echte WolkenZeit machen.

WolkenGuckerei

Frankens schillernde Winterwelt: die schönsten Weihnachtsmärkte 2026

Bereifte Tannenzweige mit goldenem Lichterschein im Hintergrund

Auf einmal ist es kalt geworden. Der regnerische November ist dem Dezember gewichen. Geschneit hat es nicht. Von Weitem riecht man schon den Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln, hört das Stimmengewirr, die Blaskapelle, irgendwo ein Lachen. Dann biegt man um die Ecke und da ist er: der Markt, in warmes Licht getaucht. Für ein paar Stunden ist die Welt draußen genau richtig groß.

Wer bei uns in der WolkenGuckerei zu Gast ist, hat gleich mehrere solcher Abende in Reichweite. Franken ist im Winter dicht mit Weihnachtsmärkten gesät, von den ganz großen bis zu den kleinen, die man erst entdecken muss. Wir haben euch die Termine für 2026 zusammengetragen, mit allem, was ihr wissen müsst, um den richtigen für eure Tage auszusuchen.

Nürnberg: der Markt, an dem alles gemessen wird

Der Nürnberger Christkindlesmarkt: Buden an Buden auf dem Hauptmarkt, mitten in der Altstadt, so dicht und so belebt, dass man beim ersten Mal einfach stehen bleibt und schaut. 2026 öffnet er vom 27. November bis 24. Dezember, täglich von 10 bis 21 Uhr, am Heiligabend nur bis 14 Uhr. Die Eröffnung am 27. November ab 17:30 Uhr hat etwas Feierliches, mit Musik und einem Platz, der sich Stück für Stück füllt.

Zwei Stände lohnen sich besonders, wenn man genau hinschaut. Am Markt der Partnerstädte verkaufen rund 20 Händler Waren aus Nürnbergs Partnerstädten, direkt von dort angereist: schottischer Whisky aus Glasgow, kubanischer Rum aus Havanna, griechischer Honig aus Kavala. Und an nur noch vier Buden gibt es Zwetschgenmännle zu kaufen, kleine Figuren, die komplett aus getrockneten Pflaumen und Draht gebaut werden, eine Handwerkskunst, die es so nur hier gibt. Wer es lieber ruhiger mag und trotzdem die Kulisse will, kommt an einem Vormittag unter der Woche. Dann hat man die Gassen fast für sich.

Reich beleuchtete Weihnachtsmarktbude mit Lichterketten und Karussell im Hintergrund

Erlangen: drei Märkte, ein Abend

Erlangen macht es einem 2026 besonders leicht, denn hier muss man sich nicht entscheiden. Zwischen dem 23. November und dem 24. Dezember laufen gleich drei Märkte parallel, alle in Gehweite zueinander:

  • Altstädter Weihnachtsmarkt am Altstädter Kirchenplatz, 23. November bis 24. Dezember
  • Erlanger Waldweihnacht am Schlossplatz, 23. November bis 24. Dezember
  • Historischer Weihnachtsmarkt am Neustädter Kirchenplatz, 23. November bis 23. Dezember

Man startet an einem Kirchenplatz, hört schon die nächste Musik von Weitem und zehn Minuten später steht man auf dem nächsten Markt. Ein einziger Abend, drei völlig unterschiedliche Stimmungen. Am Schlossplatz wird es dabei besonders ungewöhnlich: Um dem Namen Ehre zu machen, wird der ganze Platz mit echten Tannen bestückt und der Boden mit Hackschnitzeln bedeckt, sodass man tatsächlich wie durch einen kleinen Winterwald läuft statt über Pflastersteine.

Fürth: laut, bunt und mittendrin

Auf der Fürther Freiheit wird es 2026 vom 26. November bis 23. Dezember laut und bunt, täglich von 10 bis 21 Uhr. Fast 40 Stände drängen sich hier, dazu Chöre und Musikgruppen, die den Platz immer wieder neu füllen. Direkt daneben entführt ein Mittelaltermarkt in eine ganz andere Zeit: Handwerker schnitzen, schmieden und drechseln live vor Ort, Feuerkünstler treten abends auf und statt Glühwein gibt es dort heißen Met. Deutlich weniger Gedränge als anderswo, fast familiär. Wer es kleiner und familiärer will, findet vom 4. bis 13. Dezember den Altstadtweihnachtsmarkt, deutlich überschaubarer, mit mehr Platz für Kinderwagen und schnaufende Hunde.

Bad Windsheim: Fachwerk, wie gemalt

Ganz in der Nähe, nur 20 Minuten von der WolkenGuckerei entfernt, braucht dieser Markt keine Größe, um zu wirken, er hat die Kulisse schon mitgebracht. In der historischen Altstadt von Bad Windsheim öffnet der Reichsstädtische Weihnachtsmarkt vom 27. November bis 20. Dezember 2026. Enge Gassen, schiefe Fachwerkgiebel, dazwischen ein paar Stände: Das reicht hier völlig, um den Abend besonders zu machen. Wer noch tiefer eintauchen will, geht ins nahe Freilandmuseum: An den ersten Adventswochenenden öffnen dort die alten Bauernhäuser ihre Stuben, beheizt und dekoriert, man wandert von Haus zu Haus, isst Kartoffelkiachla und trinkt Glühwein zwischen echten historischen Möbeln statt zwischen Marktbuden.

Würzburg: Markt vor der schönsten Fassade Frankens

Wer einmal vor dem Falkenhaus in Würzburg gestanden hat, weiß, warum sich die Fahrt lohnt. Vom 27. November bis 23. Dezember 2026 stehen die Stände genau davor und auf dem Marktplatz, montags bis samstags von 10 bis 20:30 Uhr, sonntags ab 11 Uhr. Wer tiefer ins Kunsthandwerk eintauchen will, geht zusätzlich in den Künstlerweihnachtsmarkt im Rathaus-Innenhof, eine ruhige Insel abseits vom Trubel. Hungrig wird man am besten am Bratwurststand mitten auf dem Markt: Dort gibt es die "Geknickte", die Würzburger Bratwurst, die traditionell einmal geknickt ins Brötchen kommt, an diesem Stand seit den 1970er Jahren. Etwas mehr Fahrzeit als nach Nürnberg, aber eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst.

Bamberg: Weihnachten im Weltkulturerbe

Bambergs Altstadt ist selbst schon ein Grund zu kommen und mit Lichterketten wird sie noch einmal schöner. Vom 24. November bis 23. Dezember 2026 zieht sich der Weihnachtsmarkt vom Maximiliansplatz über den Grünen Markt bis zum Obstmarkt, quer durch die Stadt, freier Eintritt inklusive. Ein Spaziergang, bei dem man an jeder Ecke wieder etwas anderes entdeckt.

Rothenburg ob der Tauber: wie aus einer anderen Zeit

Die Stadt geht auf das Jahr 1142 zurück, als König Konrad III. auf einem Bergsporn über der Tauber die "Rote Burg" errichten ließ, aus der die spätere Stadt hervorging. Die mittelalterliche Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert steht bis heute vollständig, auf rund 2,5 Kilometern kann man ihren Wehrgang begehen. 1945 wurde etwa 40 Prozent der Altstadt bei einem Luftangriff zerstört, seither aber originalgetreu wieder aufgebaut, weshalb Rothenburg heute als eines der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder Deutschlands gilt.

In dieser Kulisse läuft der Reiterlesmarkt 2026 vom 20. November bis 23. Dezember, mit rund 60 Ständen zwischen Marktplatz, Grünem Markt und Kirchplatz, jeden Abend mit Blasmusik. Seinen Namen trägt der Markt seit über 500 Jahren nach dem "Reiterle", einer Figur, die traditionell hoch zu Ross über den Marktplatz reitet und die Eröffnung einläutet, ein Brauch, der seit dem 15. Jahrhundert gepflegt wird. Nur am Totensonntag, dem 22. November, bleibt es hier still, der Markt hat dann geschlossen.

Ansbach: klein, aber genau richtig

Nicht jeder Abend muss laut sein. Rund um St. Johannis und das Rathaus öffnet der Ansbacher Weihnachtsmarkt vom 26. November bis 23. Dezember 2026, deutlich kleiner als Nürnberg oder Würzburg, dafür ganz ohne Gedränge. Am Stadthaus steht traditionell ein Baum mit Christbaumkugeln aus Ansbacher Produktion, unzerbrechlich und feuerfest, eine Erfindung der örtlichen Firma Bellmann aus dem Jahr 1960, die bis heute an diesem einen Baum hängt. Ein guter Markt für alle, die mit Kindern unterwegs sind oder einfach einen ruhigen Abend suchen, an dem man sich Zeit lassen kann.

„Wir hatten einen wunderbaren Aufenthalt hier! Die Wohnung ist unglaublich schön eingerichtet und bietet alles, was man sich wünschen kann... Die Lage mitten im Grünen und gleichzeitig die Nähe zu Nürnberg für Städtetrips waren für uns auch perfekt."

Alexander, Gast der WolkenGuckerei

Aus aller Welt für die Winterhighlights Frankens

Man unterschätzt leicht, wie weit die Leute für diese Märkte anreisen. Wir hatten schon Gäste aus Dubai und aus Florida bei uns, die extra für ein paar Tage zwischen Nürnberg, Rothenburg und Würzburg gekommen sind. Die WolkenGuckerei ist dafür ein guter Ausgangspunkt: Nach einem langen Markttag geht es bei uns direkt in die Sauna oder in den Whirlpool, bevor man am nächsten Morgen zum nächsten Markt aufbricht.

Unser Tipp für euren Besuch

Startet am besten früh am Nachmittag, dann ist es noch hell für den ersten Rundgang und wenn die Dämmerung kommt und die Lichter angehen, seid ihr schon mittendrin, statt erst noch anzukommen. Nürnberg und Erlangen lassen sich an einem Wochenende gut kombinieren, wenn ihr bei uns übernachtet: kurze Wege hin, kein Stress mit der Heimfahrt danach und am nächsten Morgen schlaft ihr einfach aus. Macht daraus ein echtes Event, ein Muss für den Winter: Bleibt gleich eine Woche bei uns und genießt jeden Tag ein anderes Highlight Frankens, statt jeden Abend eine lange Heimfahrt vor sich zu haben.

Viele Märkte haben bis zum 23. Dezember geöffnet. Wer danach nicht gleich nach Hause will, bleibt einfach: vom letzten Glühwein zurück ins Haus, raus in den warmen Whirlpool und vor euch liegen ein paar freie Tage. Wie das bei uns über die Feiertage aussieht, zeigt unsere Seite Weihnachten und Silvester im Ferienhaus mit Sauna: das ganze Haus für bis zu sechs Personen, vom 20. Dezember bis zum 3. Januar.

Termine und Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern, ein Blick auf die Seite des jeweiligen Marktes kurz vor der Fahrt lohnt sich immer.

Häufige Fragen zu den Weihnachtsmärkten in Franken

Welcher Weihnachtsmarkt ist am nächsten an der WolkenGuckerei?

Der Reichsstädtische Weihnachtsmarkt in Bad Windsheim, nur rund 20 Autominuten entfernt. Nürnberg und Erlangen liegen mit etwa 30 bis 40 Minuten ebenfalls in guter Reichweite.

Kann man mehrere Weihnachtsmärkte an einem Tag besuchen?

Ja, besonders gut geht das in Erlangen, wo drei Märkte in Gehweite zueinander liegen. Auch Nürnberg und Fürth lassen sich an einem Abend gut kombinieren.

Ändern sich die Termine und Öffnungszeiten noch?

Kurzfristige Änderungen sind möglich. Ein Blick auf die offizielle Seite des jeweiligen Marktes kurz vor der Fahrt lohnt sich immer.

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